Konzert Sorgenfrei/Lottner

Eine voll besetzte Auferstehungskirche, eine riesige Bandbreite an Musik und fünf herausragende Musiker gestalteten ein einmaliges Konzert. Die Musiker übertrafen alle Erwartungen beim Konzert „Sorgenfrei meets Lottner“.

Wie im letzten Jahr mussten wieder unzählige zusätzliche Stühle in das Gotteshaus gebracht werden, um die vielen Gäste aufnehmen zu können. Der Titel des Konzerts ist bereits Programm, wenn die Geschwister Lottner und die Sorgenfreis Musik machen. Es sind Namen, die in Musikerkreisen durch viele bemerkenswerte Auftritte bekannt sind und einen hohen Stellenwert besitzen. In einer Reise durch die Musikwelt  möglichst viele Epochen und Musikrichtungen abzudecken, war das Ziel des Musikevents, das wahrlich gelungen ist. Eine triumphale Eröffnung gaben David Sorgenfrei an der Trompete und Florian Sorgenfrei auf der Orgel mit dem flotten und lebhaften „Wilhelm Tell-Marsch“. Charmant führte Moderator Johannes Lohrer durch das Programm und führte aus, dass allen Stücken das Thema „Freiheit“ zu Grunde liegt. Das erste Drittel stand mit Stücken von Mozart, Bizet, Bach und Tschaikowski im Zeichen der Klassischen Musik, im weiteren Verlauf  gab es Filmmusik- und Musicalmelodien sowie Pop-Songs zu hören. Als besondere technische Raffinesse erwies sich das Übertragen der Konzertsequenzen, die auf der Empore stattfanden, mittels Beamer in den Zuschauerraum. So konnten die begeisterten Gäste dem mit vielen Preisen ausgezeichneten Organisten Florian Sorgenfrei bei der Toccata und Fuge in D-Moll von Johann Sebastian Bach zum Beispiel auf die flinken Finger schauen. Abwechslung brachte Jonas Sorgenfrei, ein studierter Schlagzeuger, als er mit seinem Xylophon gemeinsam mit der Orgel Tschaikowskis „Tanz der Zuckerfee“  („Nussknacker“) spielte. Gänsehaut-Feeling kam auf, als die studierte Opernsängerin Felicitas Mandon „I dreamed a dream“ aus dem Musical „Les Miserables“ und „Somewhere over the rainbow“ mit ihrer brillanten Stimme vortrug. Ihr Bruder, der Tenor Alexander Lottner, ein ehemaliges Mitglied der Domspatzen, beeindruckte mit Mozarts „Entführung aus dem Serail“ ebenso wie mit einem Chanson von Georg Danzer und dem „Blackbird“ von Paul McCartney. Als Meister auf der Gitarre zeigte der studierte Gitarrist und Musiklehrer David Sorgenfrei sein Können als Solist sowie als exzellenter Begleiter der Sänger. Zusammen mit seinem Bruder Jonas, der kongenial seine Mitmusiker auf dem Schlagzeug begleitete, glänzte David bei dem Solostück „Halfway Home“. In der Pause gab es zur Erfrischung im Gemeindesaal Sekt und Getränke. Mit Tracy Chapmans „Talking about a Revolution“ ging es in den zweiten Teil, der mit einer traumhaften Bilderschau mit dem Titel „Freiheit in Bildern“ (Fotos von Agnes Jonas), und romantischer Musik aller Akteure ein kleines Highlight hatte. Mit „Feeling Good“ und einem Stück von Coldplay endete das sensationelle Konzert, das die Zuschauer mit frenetischem Applaus und stehenden Ovationen belohnten. Natürlich gab es eine Zugabe.  Das gemeinsam gespielte „So lang‘ man Träume noch leben kann“ und das à capella gesungene „What a wonderful world” setzten noch einmal Akzente.

Zusatz:

Die fünf Musiker haben sich vor kurzem zu einer Band zusammengeschlossen und bieten ihre Künste nun unter dem Namen „Kaleidoskop der Musik“ an. Das Motto dieser Band lautet „Musik in ihrer Vielfalt erleben“. Nicht nur das Repertoire an Liedern, sondern auch das musikalische Können ist bemerkenswert.  Die Musiker können einzeln, in kleinen Ensembles oder zu fünft gebucht werden und so feierliche Anlässe wie Hochzeiten, Taufen, Firmenfeiern oder Geburtstage angemessen umrahmen. Bei Interesse gibt es Informationen auf der neuen Homepage: www.kaleidoskop-der-musik.de  (weu)